Newsletter 17/2013


Kreisumlage


Zurzeit tagen alle Fraktionen zu den kommunalen Haushalten, so auch die Kreistagsfraktion.
Auf der letzten Sitzung wurde besprochen, ob zu den zusätzlich geplanten
1% Kreisumlagensenkung eine weitere Senkung statt finden soll.
Das Jahresergebnis des Hauhaltes 2013 des Kreises liegt vor und zeigt
einen Haushaltsüberschuss. Da es immer gute Sitte war, den Gemeinden
davon etwas zurück zu geben, läuft gerade ein Anhörungsverfahren in allen
Gemeinden.
Da der Überschuss höher als erwartet ausfällt, überlegen nun die
Kreisgrünen den Gemeinden noch mehr Geld zukommen zu lassen.
Eine Idee wäre die Kreisumlage um 2% zu senken, oder den Gemeinden Geld
für die Kinder und Jugendbetreuung zukommen zu lassen.
Wie genau der Vorschlag aussehen wird, mit dem die Kreisgrünen in die
überfraktionellen Beratungen gehen werden, zeigt sich in der
Fraktionssitzung am 30.10. 2013.


 

Buskonzept Ahrensburg


Der Bau- und Planungsausschuss tagte außerordentlich
am Mittwoch zum Thema Buskonzept. Warum? Der Kreis ist Träger der
Busversorgung in den Gemeinden des Kreises Stormarn. Er stellt die
Grundversorgung zur Verfügung. Dies bedeutet, dass alle Stadtteile pro
Stunde einmal angefahren werden, so dass die Menschen in die Innenstadt
und zur Bahn kommen. Alles was über diese stündliche Versorgung hinaus
geht zahlt jede Gemeinde selbst. Die Busversorgung wird zurzeit von der
VHH durchgeführt, dieser Vertrag mit dem Kreis läuft demnächst aus und
muss neu ausgeschrieben werden. Daher hat der Bau- und Planungsausschuss
in mehreren Sitzungen sich mit seinen Buslinienführungen beschäftigt.
Dazu wurde auch Herr Luft von der Firma Urbanus beauftragt. Dieser
begleitete auch schon die Zukunftswerkstatt. Es galt alle Linien auf den
Prüfstand zu stellen und vor allem das neue Wohngebiet Erlenhof mit
anzuschließen. Hier stellte sich die Herausforderung, dass die
nebenan liegende Seniorenwohnanlage Rosenhof weiterhin gut angeschlossen
werden sollte. Mehrere Varianten wurden teilweise auch sehr emotional
diskutiert. Der Ausschuss einigte sich darauf, dass nun die Linie 569
die sogenannte Gartenholzlinie, nicht mehr im Ring fährt, sondern in den
Erlenhof und dann durch das Gartenholz wieder zurück. Dies bedeutet ein
Vorteil für die BewohnerInnen im östlichen Teil des Gartenholzes, da
diese nun schneller zur Innenstadt und zum Bahnhof kommen. Der Rosenhof
wird zukünftig im halbstündigen Takt von der Überlandlinie 8110
angefahren. Somit bleibt der Status Quo für den Rosenhof erhalten und
für die Bewohnerinnen im Gartenholz verbessert sich die Verbindung zum
Teil. Zurzeit ist die Linie 169 Bahnhof Gartenholz/Gewerbegebiet nur auf
die Bahn aus Hamburg kommend getaktet. Dies soll sich zukünftig ändern,
so dass auch die BürgerInnen die aus Bad Oldesloe/Barteheide kommend die
Bahn erreichen können um ins Gewerbegebiet zu kommen. Außerdem wird
diese Linie zukünftig auch ins Wohngebiet Wulfsdorf fahren und die
BürgerInnen erreichen schneller den Bahnhof Ahrensburg. Auch das
Wohngebiet Steinkamp und Reeshoop werden zukünftig im halbstündigen Takt
angefahren. Alles in allem wird diese Verbesserung Ahrensburg ca.
180.000 Euro pro Jahr "kosten", was ungefähr 20000 Euro mehr pro Jahr sind als bisher.

Dies ist eine Summe, die wir gerne bewilligen um eine Verbesserung für alle AhrensburgerInnen zu erreichen.

Das Konzept geht nun in den Verkehrsausschuss des Kreises in dem auch die Ahrensburger Grünen
vertreten sind und sich dann für das Konzept stark machen werden
.

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