Newsletter 9/2017 von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ahrensburg

Newsletter 9/2017 von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ahrensburg

 

OGS

 

Momentan bewegt sie viele Gemüter: die mögliche offene Ganztagsschule für die Grundschule Am Reesenbüttel.


Was ist eigentlich passiert? Es gibt doch einen Hort; genügt das nicht?

Fakt ist auf jedem Fall: die Schulkonferenz der Grundschule Am Reesenbüttel hat beschlossen, sich auf den Weg zu machen und eine OGS anzubieten. Der Schulträger, also die Stadt, ist dabei Voraussetzungen zu schaffen, um dieses zu ermöglichen.


Die Hortsituation als Ganzes ist für viele Eltern unbefriedigend. Die vorhandenen Plätze reichen jedes Schuljahr nicht aus, um dem Bedarf Herr zu werden. Eltern müssen für ihre Planung rechtzeitig wissen, ob und in welcher Form sie auf die Nachmittagsbetreuung ohne lange Wege für ihr Kind zugreifen können. Die Stadt kann dieses erst im August sagen, weil dann die Zahl der Abgänge und Geschwisterkinder fest steht. Die restlichen Plätze werden auf Kinder verteilt, deren Eltern arbeiten und das übersteigt schon die Kapazität. Schüler aus Ammersbek bleiben ganz außen vor.


Gleichzeitig müssen jedes Schuljahr wegen des steigenden Bedarfes Möglichkeiten geschaffen werden, um dem Mehrbedarf bedienen zu können. Aber: Bauplätze an der Schule sind nicht mehr vorhanden, Horträume sollen laut zuständiger Heimaufsicht keine Schulräume sein; zudem hat der Kreis die Möglichkeit, die komfortable Hortbezuschussung zu ändern und die momentan schlechtere OGS-Bezuschussung als Berechnungsgrundlage zu nehmen. Das Land muss in dieser Wahlperiode den kommunalen Finanzausgleich ändern und wird in diesem Zuge auch die Bezuschussung für Kinderbetreuung anpassen.


Ein Wirrwarr, der viele fordert: Eltern, Lehrende und Erziehende.  Es ist keine einfache Situation.


Letzte Woche wurde im Bildungsausschuss beschlossen, eine Ausschreibung für einen Träger für die OGS vorzubereiten. Denn dieses Projekt ist so groß, dass eine europaweite Ausschreibung vorgeschrieben ist. Der Ausschuss möchte Teil dieses Prozesses sein und will die Ausschreibung, bevor sie offiziell wird, beraten. Sollte dann ausgeschrieben werden, wird auch das Ausschreibungsergebnis beraten, bevor jemand den Zuschlag erhält.

Das Ziel aller scheint ähnlich: eine gute, stressfreie Kinderbetreuung, die Kinder fördert und Eltern die Sicherheit und Freiheit gibt, arbeiten zu gehen.


 

Christian Schubbert

Stadtverordneter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

 

 

Umweltausschuss Dezember 2017

 

 

Begrünung vor dem CCA

 

Nach mehrmaligem Nachfragen unsererseits hat die Verwaltung einige konkretere Informationen zu der lange diskutierten Begrünung vor dem CCA geliefert.

So sind noch Gelder für eine Begrünung vorhanden, die genutzt werden könnten. Die Verwaltung will sich Ende Januar 2018 mit den aktuellen Besitzern zusammen setzen und in Erfahrung bringen wie deren Pläne zu diesem Thema sind.

Wir sollen in der Februarsitzung des Umweltausschusses darüber mehr Informationen erhalten

Unserer Meinung muss die Fläche vor dem CCA dringend aufgewertet werden. Das ist ein wichtiger Aspekt, um mögliche soziale Problemen zu entschärfen.

 

 

Haushaltsberatung

 

Dieses Jahr sind bei den Haushaltsberatungen einige gute Projekte für Ahrensburg beschlossen worden.

 

Der Ausschuss hat beschlossen eine barrierefreie Toilette in der Innenstadt zu bauen. Dies fordern wir seit der ersten Kündigung des automatischen WC´s am Rathaus, letztes Jahr. Gerade für Menschen mit Behinderungen ist so eine Einrichtung sehr wichtig für die Teilhabe am sozialen Leben. Wir stehen dafür ein, allen Menschen diese Teilhabe zu ermöglichen.

 

Im Haushalt für 2018 stehen Gelder für den Neubau der Skateranlage am Stormarnplatz zur Verfügung. Die meisten Ausschussmitglieder wollen diese Einrichtung für junge SportlerInnen auf einer möglichen Tiefgarage verwirklichen. Wie sehen das skeptisch, die Tiefgarage wird wahrscheinlich in den nächsten Jahren nicht realisiert.

Wir wollen aber die Jugendlichen nicht so lange vertrösten. Daher wollen wir die Skateranlage an anderer Stelle am Stormarnplatz neu bauen.

 

 

FFH Managementplan

 

Dem Ausschuss wurde erstmals der FFH Managementplan vorgestellt. Unser Flora-Fauna-Habitat Gebiet, im Süden der Stadt, ist vielen schädlichen Einflüssen ausgesetzt. Daran wollen wir in Zukunft etwas ändern.

Beispielsweise ist die Bewirtschaftung größer Bereiche des Forst Hagen mit schweren Erntemaschinen nach den FFH Richtlinien nicht zulässig. Diese Frage haben wir im September bei der Vorstellung des Waldwirtschaftsplanes schon einmal gestellt. Damals hieß es, dass an den aktuellen Praktiken nichts auszusetzen ist.

Die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes wird davon auch beeinflusst. So muss lauf FFH-Managementplan eine Verbindung zwischen Forst Hagen und dem Höltigbaum für Tiere möglich sein. Auf vielen, der dafür vorgesehenen Korridoren könnte laut dem aktuell diskutierten Flächennutzungsplan aber Wohnbebauung entstehen.

Wir werden uns diese Flächen bei der weiteren Beratung des Flächennutzungsplans deswegen erneut anschauen und neu bewerten.

 

 

Christian Schmidt

Stadtverordneter BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN

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