Der Klimawandel ist eine politische Herausforderung auch für die Kreispolitik

Gastkommentar von Dietmar Curdt
(umweltpolitische Sprecher der Grünen im Kreistag)

„Düstere Zukunft: Die Welt gerät aus den Fugen“ Dieses war die Überschrift eines großen Berichtes über die weltweite Klimaerwärmung in der SHZ vom Wochenende.

Es ist noch gar nicht lange her, da wurden Klimaforscher belächelt, wenn sie auf die globale Erderwärmung hingewiesen haben und die Politik und Wirtschaft mahnten, die Sache ernst zu nehmen. Ein Bericht des Wirtschaftswissenschaftler Sir Nicholas Stern brachte nun auch die Wirtschaft endlich auf den Zug. In seiner Studie warnte er vor dramatischen Gefahren für die gesamte Weltwirtschaft, wenn diese Probleme nicht endlich angegangen werden.

Nur sind sich mittlerweile alle Fachleute einig, dass die Erderwärmung nicht aufgehalten oder rückgängig gemacht werden, sondern allenfalls abgemildert werden kann.

Und hierzu kann jeder sein Beitrag leisten. Jeder einzelne Bürger, jede noch so kleine Gemeinde und selbst der Kreis Stormarn, wenn man ihn denn gelassen hätte.

Im letzten Haushalt wurden auf Betreiben der CDU und FDP der symbolische Beitrag von 1000 € für das Klimabündnis gestrichen. In Zeiten leerer Kassen sei dieses nicht nötig, so der einhellige Tenor in den Haushaltsberatungen. Alle Apelle der Grünen in diesem Punkt wurden abgeschmettert.

Die Wissenschaft und Politik ist sich einig, dass der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern den größten Beitrag dazu leisten kann die globale Erwärmung abzumildern, in dem man weiterhin auf den Ausbau von erneuerbaren Energien setzt, wie z.B. Windkraft, Sonnenenergie und Biogasgewinnung.

Derzeit wird auch im Kreis Stormarn über die Nutzung von Biogasanlagen zur Energiegewinnung diskutiert. Dort wo solche Anlagen errichtet werden sollen, schlagen die Emotionen bisweilen hohe Wellen. Bei allen Vorteilen, die diese Technik zweifellos bietet, sind doch einige kritische Anmerkungen von Nöten. Befeuert werden diese Anlagen i.d.R. mit Raps und Mais.

Heißt dieses dann automatisch weitere große Ackerflächen werden mit Monokultur bepflanzt?

Und wie sieht es mit der Nutzung von gentechnisch verändertem Saatgut aus?
Kann dieses auch bedeuten, die Gentechnik erhält Einzug durch die Hintertür in Stormarn?

Und wie groß muss diese Anlage sein? Ist es notwendig hierfür neue Straßen zu bauen, die Schwerlastverkehr zur Anlieferung aufnehmen, müssen, da die regionalen Liefermengen nicht ausreichen? Auf diese Fragen eine Antwort zu finden ist eine gemeinsame Aufgabe von Betreibern, Landwirten und Politik auch in Stormarn.

Nur über eines sollten wir gar nicht erst nachdenken. Der Atomausstieg muss unantastbar bleiben.

Denn erst am Sonnabend wurde gemeldet, dass der schwedische Pannenmeiler Forsmark schon wieder wegen ernsthafter Mängel ausgeschaltet wurde.

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