Stellungnahme zum Anschlag auf die neue Ahrensburger Moschee

Der Anschlag auf die Ahrensburger Moschee bestätigt leider die seit Monaten wiederholte  Warnung, dass auch Ahrensburg nicht gegen die den öffentlichen Frieden bedrohenden Umtriebe von Rechtsextremisten und Neonazis gefeit ist. 101 NPD- Stimmen in Ahrensburg  bei der Landtagswahl sind zwar "nur" 101 Stimmen, aber eben 101 Stimmen zuviel. Wir sind überzeugt, die Ahrensburger Bürgerinnen und Bürger wollen weiterhin wie bisher in Frieden und gegenseitiger Achtung mit allen Menschen muslimischen Glaubens leben. Dieser bislang für Ahrensburg einmalige Vorgang ist kein Akt von alltäglicher einfacher Sachbeschädigung, über den man zur Tagesordnung übergehen könne, sondern ein Anschlag auf die grundgesetzlich verbürgte Religionsfreiheit und damit auf Demokratie und

Rechtsstaat überhaupt. Der Anschlag bestätige, wie notwendig es ist, dass sich inzwischen der "Runde Tisch Ahrensburg gegen Rechtsextremismus" gebildet hat und dass daran nicht nur kirchliche und gesellschaftliche Organisationen teilnehmen, sondern auch alle in der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien und Wählervereinigungen.

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