Newsletter 1/2013

Am 1. August diesen Jahres ist es soweit: Ab diesem Stichtag gilt der Rechtsanspruch für 1 – 3-Jährige auf einen Platz in einer Kita oder in der Tagespflege. Im bundesweiten Schnitt wird davon ausgegangen, dass 35 Prozent aller berechtigten Kinder einen entsprechenden Platz in Anspruch nehmen werden. Für Ahrensburg wird dies nicht ausreichen – momentan wird von einer Nachfrage zwischen 55 und 60 Prozent ausgegangen (siehe Kindertagesstättenbedarfsplan der Stadt Ahrensburg, 6. Fortschreibung 2012).

Der Sozialausschuss hat daher in den letzten Jahren eine Reihe von Entscheidungen getroffen, um für das neue Kita-Jahr ab August vorbereitet zu sein. Wir von Bündnis 90/ Die Grünen haben daher z.B. immer für eine weitere Kita gestimmt – mit dem Erfolg, dass derzeitdie neue Kita in der Adolfstraße für Unterdreijährige und auch für 3 – 6-Jährige errichtet wird und pünktlich im Sommer eröffnet wird. Die ursprünglich nur als kurzfristige Zwischenlösung geplanten Räume der Kletterfritzen in der Fritz-Reuter-Schule werden weiter bestehen. Mit Fertigstellung der neuen Kita „Stadtzwerge“ wird eine Versorgungsquote von über 30% erreicht sein. Aber auch das wird noch nicht ausreichen, die steigenden Bedarfe zu decken. Wir werden daher für eine ausreichend große Kita im Erlenhof stimmen, da gerade in einem Neubaugebiet mit hoher Nachfrage zu rechnen ist.

Ahrensburg hat noch viel zu tun im Bereich der Hortversorgung – Kinder, die bereits im Kleinkindalter betreut werden, werden mit großer Wahrscheinlichkeit als Schulkinder einen Hortplatz benötigen. Hier konnte bereits in den letzten Jahren eine starke Zunahme der Nachfrage beobachtet werden, mit dem Ergebnis, dass nicht mehr alle Kinder einen Hortplatz erhalten konnten. Daher haben wir selbstverständlich dem Ausbau der Schlossgrundschule zugestimmt, der auch eine Erweiterung des Horts vorsieht, sowie dem Bau einer Cafeteria an der Grundschule am Reesenbüttel. Wir werden auch zukünftig kreative Lösungen unterstützen, um in diesem Bereich weitere Möglichkeiten zu bieten.

 

Abwassergebühren sinken 2013 auf historischen Tiefststand

In 2013 sinkt die Schmutzwassergebühr gegenüber dem Vorjahr von 1,77€ auf 1,72€ pro Kubikmeter. Dies ist ein historischer Tiefststand. Seit 1999 (2,58€/m³) konnten diese Gebühren insgesamt um rund 1/3 reduziert werden. Diese Reduktion haben wir der hervorragenden Arbeit der Stadtentwässerung zu verdanken, die kontinuierlich prüft, wie die Kläranlage und die Kanalisation effizienter gemacht werden können. So setzt man heute hauptsächlich auf eine so genannte Inliner-Sanierung von Abwasserrohren. Hierbei wird ein in Kunstharz getränkter Schlauch in ein kaputtes Rohr per Roboter eingebracht und dort ausgehärtet. So spart man sich das kostspielige Aufbuddeln der Straße. Auch bei der Kläranlage setzt man auf modernste Technik. So wird z.B. per Ultraschall-Behandlung der Klärschlamm aufgebrochen, sodass mehr Faulgas entsteht. Mit dem Faulgas werden die Blockheizkraftwerke der Kläranlage betrieben und so klimafreundlich und kostengünstig Strom und Wärme produziert.

zurück

Termine

Stadtradeln 2024

Na, seid ihr alle fit? Die Ketten geölt, die Bremsen überprüft, die Reifen aufgepumpt? Nein? Dann nichts wie ran, das Stadtradeln hat begonnen! Worum geht es? Das [...]

Mehr