Newsletter 8/2013

Newsletter 8/2013 von Bündnis 90/Die Grünen Ahrensburg


VIEL LÄRM UM NICHTS ?

 

Frei nach Wilhelm Busch: Verkehr wird störend oft empfunden, weil er mit Geräusch verbunden.

Diese über hundert Jahre alte Feststellung ist aber keine ausreichende Definition mehr. Längst ist nachgewiesen: Lärm macht krank!

Diese Tatsache hat u.a. dazu geführt, dass die EU eine europaweite Untersuchung des Umgebungslärms angestoßen hat und dabei gleichzeitig unter der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger einen Aktionsplan verlangt hat, in dem die Maßnahmen beschrieben sind, die zur Lärmminderung beitragen sollen.

In Ahrensburg wurde 2008 begonnen, die Lärmbelastung rechnerisch zu ermitteln. Nach diesem Kataster waren über 6.000 Personen von zu starkem (Straßen-)Verkehrslärm betroffen. Eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, darunter auch als einziger Vertreter aus der Politik unser grüner Stadtverordneter Ragnar Rohweder, haben den Maßnahmenkatalog zusammen mit der Verwaltung ausgearbeitet.

 

Die wesentliche Feststellung des Aktionsplans war, dass die Reduzierung des Lärms am kostengünstigsten durch Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs, des Radverkehrs sowie durch Tempolimits und Nachtfahrverbote für Lastkraftwagen zu erreichen ist.

Der Plan wurde in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und an Brüssel gemeldet. Inzwischen sind von diesem Katalog zwar einige wenige Punkte erledigt. Aber besonders die extrem niedrigen Haushaltsansätze für die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur sind für Bündnis 90/Die Grünen völlig inakzeptabel.

Jetzt ist die Stadt in der Pflicht den Maßnahmenkatalog fortzuschreiben. Aufgrund  genauerer Zahlen hat die aktuelle Kartierung ergeben, dass noch immer  über 5.000 Bürgerinnen und Bürger unter dem Verkehrslärm leiden müssen. Hinzu  kommen die durch die Bahn belasteten Anwohnerinnen und Anwohner 

Bei der Vorstellung des Ergebnisses durch die Bahn stellte sich heraus, dass die Verwaltung schon sehr viel länger mit der Bahn über aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen verhandelt, die Lenkungsgruppe Lärmschutz darüber allerdings nicht informiert hat. So konnte es passieren, dass Ahrensburg bei der Bahn lediglich Lärmschutzwände für einen sehr kleinen Abschnitt beantragt hat. Dank der Bürgerinitiative arbeiten nun alle gemeinsam an einer wesentlichen Verbesserung des aktiven Lärmschutzes an den Schienen..

 

Damit Ihre Interessen rechtzeitig in die verschieden Projekte, die den Lärm in Ahrensburg betreffen, einfließen können, hier der Hinweis, an welchen Baustellen wir tätig sind und zu denen wir Sie aufrufen, auch Ihre Meinung einzubringen:

-                   Lärmschutz an der Bahn in Ahrensburg (nächster Termin 10.04.13)

-                   Vorstellung der Planung zur S 4 (nächster Termin 25.04.13)

-                   Fehmarnbeltquerung und Auswirkungen auf den Güterverkehr (nächster Termin 05.04.13)

-                   Zweite Stufe EU-Umgebungslärmrichtlinie (Termin steht noch nicht fest)

 

Bündnis 90/Die Grünen Ahrensburg

Horst Marzi


Vorstellung einzelner Kandidatinnen und Kandidaten

Benjamin Stukenberg: 30 Jahre alt. Ich bin Diplom Wirtschaftsinformatiker und arbeite als IT-Consultant und stv. Leiter IT-Betrieb bei einer E-Commerce-Firma in Hamburg.

Ich bin seit 2004 bei den Grünen. Seit 2005 im Kreisvorstand und seit 2007 Kreisvorsitzender. Darüber hinaus bin ich Delegierter für den Landesparteitag. Seit 2005 bin ich für die Grünen Ahrensburg bürgerliches Mitglied im Werkausschuss (Aufsichtsrat der Stadtbetriebe; Klärwerk und Bauhof).

Neben der Politik engagiere ich mich ehrenamtlich seit 2002 beim Technischen Hilfswerk im Ortsverband Ahrensburg. Dort bin ich Verwaltungsbeauftragter und Helfersprecher.

Meine politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt- und Tierschutz sowie Netzpolitik.

Für mich gilt "Global Denken - Lokal handeln!". Ich glaube, dass wenn wir die Welt retten wollen, müssen wir bei uns anfangen und die Menschen durch positive Beispiele überzeugen.

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